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Das kommunale CarboREN-Anlagenkonzept
Das folgende interaktive Schema stellt das Konzept einer kommunalen CarboREN®-Anlage dar und beschreibt die einzelnen Arbeitsschritte.
1. Annahme und Lagerung
Die angelieferten Grünabfälle werden je nach Zusammensetzung offen oder geschlossen zwischengelagert, bevor sie der eigentlichen Bearbeitung zugeführt werden. Die Lagerung ist so ausgeführt, dass eine automatische Beschickung der CarboREN®-Anlage auch in der Nacht und an Wochenenden gewährleistet wird.
Die angelieferten Grünabfälle werden je nach Zusammensetzung offen oder geschlossen zwischengelagert, bevor sie der eigentlichen Bearbeitung zugeführt werden. Die Lagerung ist so ausgeführt, dass eine automatische Beschickung der CarboREN®-Anlage auch in der Nacht und an Wochenenden gewährleistet wird.
2. Zerkleinerung und Siebung
Die Biomasse wird auf eine Korngröße von maximal 60 mm zerkleinert. Über ein Sieb werden zu große Stücke aussortiert und erneut der Zerkleinerung zugeführt. Die zerkleinerte Biomasse wird entweder der nachfolgend beschriebenen Wäsche oder direkt der hydrothermalen Karbonisierung zugeführt. Je nach Art und Verunreinigung der Biomasse ist ein Magnetabscheider vorgesehen.
Die Biomasse wird auf eine Korngröße von maximal 60 mm zerkleinert. Über ein Sieb werden zu große Stücke aussortiert und erneut der Zerkleinerung zugeführt. Die zerkleinerte Biomasse wird entweder der nachfolgend beschriebenen Wäsche oder direkt der hydrothermalen Karbonisierung zugeführt. Je nach Art und Verunreinigung der Biomasse ist ein Magnetabscheider vorgesehen.
3. Wäsche (optional)
Eine separate Wäsche ist nur bei Einsatz von stark verunreinigter Biomasse (z. B. Biotonne) notwendig. Die zerkleinerte Biomasse wird in diesem Schritt von anorganischen Reststoffen (insbesondere Sand, Steine und ein geringer Teil der ausgewaschenen Organik) können einer weiteren Verwertung zugeführt werden. Die zerkleinerte und gewaschene Biomasse wird für den anschließenden Eintrag in die hydrothermale Karbonisierung zwischengelagert.
Eine separate Wäsche ist nur bei Einsatz von stark verunreinigter Biomasse (z. B. Biotonne) notwendig. Die zerkleinerte Biomasse wird in diesem Schritt von anorganischen Reststoffen (insbesondere Sand, Steine und ein geringer Teil der ausgewaschenen Organik) können einer weiteren Verwertung zugeführt werden. Die zerkleinerte und gewaschene Biomasse wird für den anschließenden Eintrag in die hydrothermale Karbonisierung zwischengelagert.
4. Hydrothermale Karbonisierung (HTC)
Der HTC-Kocher ist das Kernstück der CarboREN®-Anlage. Hier wird die eingetragene Biomasse nach dem Prinzip der hydrothermalen Karbonisierung gekocht. Die stückige Struktur der Biomasse wird bei einer Temperatur von rund 200°C und einem Druck von 20 bar in wenigen Stunden komplett aufgeschlossen und ein Teil des elementar gebundenen Wasserstoffs und Sauerstoffs von der organischen Substanz als Wasser abgetrennt. Modernste Steuer- und Regelungstechnik sorgen für konstante Bedingungen und eine gleichbleibende, hohe Qualität der Behandlung. Der so erzeugte HTC-Schlamm wird vollständig hygenisiert der weiteren Aufbereitung zugeführt.
Der HTC-Kocher ist das Kernstück der CarboREN®-Anlage. Hier wird die eingetragene Biomasse nach dem Prinzip der hydrothermalen Karbonisierung gekocht. Die stückige Struktur der Biomasse wird bei einer Temperatur von rund 200°C und einem Druck von 20 bar in wenigen Stunden komplett aufgeschlossen und ein Teil des elementar gebundenen Wasserstoffs und Sauerstoffs von der organischen Substanz als Wasser abgetrennt. Modernste Steuer- und Regelungstechnik sorgen für konstante Bedingungen und eine gleichbleibende, hohe Qualität der Behandlung. Der so erzeugte HTC-Schlamm wird vollständig hygenisiert der weiteren Aufbereitung zugeführt.
5. Mechanische Entwässerung
In der mechanischen Entwässerung wird der HTC-Schlamm durch eine Presse entwässert. Der entwässerte HTC-Kuchen wird der nachfolgend beschriebenen thermischen Trocknung zugeführt. Das abgetrennte Presswasser wird wieder in den Prozess eingebracht.
In der mechanischen Entwässerung wird der HTC-Schlamm durch eine Presse entwässert. Der entwässerte HTC-Kuchen wird der nachfolgend beschriebenen thermischen Trocknung zugeführt. Das abgetrennte Presswasser wird wieder in den Prozess eingebracht.
6. Thermische Trocknung
Der HTC-Kuchen wird in einer Trocknungsanlage auf einen Wassergehalt von unter 10 % zur SunCoal® getrocknet. Die Auslegung der Trocknungsanlage erfolgt in Abstimmung an die Standortvorgaben des Kunden. Es kann z. B. günstige Überschusswärme aus bestehenden Anlagen oder ein bestehendes Nah- oder Fernwärmenetz zur Nutzung von Überschusswärme aus der CarboREN®-Anlage berücksichtigt werden. Aber auch die vom Kunden erwünschte Produktbeschaffenheit hat Einfluss auf die optimale Auslegung der thermischen Trocknung. Das im CarboREN®-Verfahren anfallende Abwasser wird intern vorbehandelt und kann je nach Standortbedingungen direkt der kommunalen Kläranlage zugeführt oder am Standort der CarboREN®-Anlage biologisch aufbereitet werden.
Der HTC-Kuchen wird in einer Trocknungsanlage auf einen Wassergehalt von unter 10 % zur SunCoal® getrocknet. Die Auslegung der Trocknungsanlage erfolgt in Abstimmung an die Standortvorgaben des Kunden. Es kann z. B. günstige Überschusswärme aus bestehenden Anlagen oder ein bestehendes Nah- oder Fernwärmenetz zur Nutzung von Überschusswärme aus der CarboREN®-Anlage berücksichtigt werden. Aber auch die vom Kunden erwünschte Produktbeschaffenheit hat Einfluss auf die optimale Auslegung der thermischen Trocknung. Das im CarboREN®-Verfahren anfallende Abwasser wird intern vorbehandelt und kann je nach Standortbedingungen direkt der kommunalen Kläranlage zugeführt oder am Standort der CarboREN®-Anlage biologisch aufbereitet werden.
