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Massen- und Energiebilanz
Massenbilanz
Das folgende Diagramm zeigt die Massenbilanz einer CarboREN®-Anlage für insgesamt 60.000 t Einsatzstoff-Input pro Jahr (36.000 t gemischte Grünreste und 24.000 t Grasschnitt):
Aus einem jährlichen Input von 60.000 t Biomasse können ca. 17.600 t energiereiche und umweltfreundliche Biokohle gewonnen werden. Ungefähr ¾ der Masse werden bei der Aufbereitung als Wasser/Dampf oder InertstoffeAls inert (lat. für „untätig, unbeteiligt, träge“) bezeichnet man Substanzen, die unter den jeweilig gegebenen Bedingungen mit potenziellen Reaktionspartnern (etwa Luft, Wasser, Edukte und Produkte einer Reaktion) nicht oder nur in verschwindend geringem Maße reagieren. Am Beispiel des HTC-Verfahrens sind Sand, Steine, Metall oder Asche die Inertstoffe, die nicht veredelt werden und möglichst vorab reduziert werden. (Sand, Steine, etc.) abgetrennt.


Energiebilanz
Das folgende Diagramm zeigt die EnergiebilanzIn einer Energiebilanz werden der Energieverbrauch zur Gewinnung und Bereitstellung der Nutzenergie gegenüber gestellt. Umso niedriger der Energieverbrauch zur Gewinnung und Bereitstellung im Verhältnis zur Nutzenergie ist, umso positiver fällt die Energiebilanz aus. der CarboREN®-Anlage (Stand-Alone) für insgesamt 60.000 t Rohbiomasse-Input pro Jahr (36.000 t gemischte Grünreste und 24.000 t Grasschnitt):
Pro Tonne Biomasse-Input wird HilfsenergieAls Hilfsenergie bezeichnet man die Energie, die zur Gewinnung und Bereitstellung eines Produktes notwendig ist. in Form von Strom und Gas aufgewendet.
Durch das innovative CarboREN®-Verfahren müssen nur etwa sieben Prozent der erzeugten Energie bereitgestellt werden, um den Prozess zu initiieren und in Gang zu halten. Pro Tonne Biomasse-Input werden umgerechnet 99 kWh HilfsenergieAls Hilfsenergie bezeichnet man die Energie, die zur Gewinnung und Bereitstellung eines Produktes notwendig ist. in Form von Strom und Gas aufgewendet.
Alternativ zu einer Stand-Alone-Anlage kann auch die Integration an einem bestehenden Kraftwerksstandort sinnvoll sein. Für die Karbonisierung und Trocknung wird bei dieser Variante Dampf aus dem Kraftwerk genutzt. Der Abdampf aus der Wirbelschichttrocknung kann in ein bestehendes Fernwärmenetz abgegeben werden.
