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FAQs
Hier beantwortet Ihnen SunCoal Industries häufig gestellte Fragen.
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> Ab welcher Größe rentiert sich eine CarboREN®-Anlage?
> Wie teuer ist eine CarboREN®-Anlage?
> Wie funktioniert das CarboREN®-Verfahren?
> Welche Biomassen können im CarboREN®-Verfahren eingesetzt werden?
> Wie ist die Energiebilanz des CarboREN®-Verfahrens?
> Kann SunCoal® in herkömmlichen Kohlekraftwerken eingesetzt werden?
> Verkauft SunCoal Industries auch Biokohle?
> Wie trägt Biokohle zum Klimaschutz bei?
> Wie umweltverträglich und nachhaltig ist das CarboREN®-Verfahren?
> Wird der Einsatz von Biokohle als Brennstoff politisch gefördert?
> Wie kann mit Biokohle die Versorgungssicherheit erhöht werden?
> Wie hoch sind die Herstellungskosten für SunCoal®?
> Welchen Beitrag leistet SunCoal Industries für den Standort Deutschland?
> Warum sollte man Biokohle verbrennen, wenn es hochwertigere Anwendungen gibt?
> Kann Biokohle zur Aufwertung von Böden bzw. als Dünger dienen?
> Wird durch die energetische Nutzung von Biomasse als Biokohle die Humusbilanz verschlechtert?
> Kann Biokohle zur Speicherung von CO2 dienen?


Biogene Reststoffe besitzen wie Biomasse ein energetisches Potenzial, das als erneuerbarer Energieträger genutzt werden kann. aus Kommunen, z.B. Grünschnitt, Laub oder Gras. Andererseits können aber auch biogene ReststoffeAls Biogene Reststoffe wird die Gesamtheit aller Abfälle und Reststoffe pflanzlicher sowie tierischer Herkunft bezeichnet, die u.a. in der Holzindustrie, Landschaftspflege, Landwirtschaft oder Lebensmitteindustrie anfallen. Dazu zählen z.B. Sägespäne, Grünschnitt, Reisschalen oder biogene Abfälle aus der Fruchtsaftindustrie.
Biogene Reststoffe besitzen wie Biomasse ein energetisches Potenzial, das als erneuerbarer Energieträger genutzt werden kann. aus Land- und Forstwirtschaft oder aus bestehenden Prozessen verwertet werden, z.B. HolzhackschnitzelHolzhackschnitzel sind zerkleinertes Holz, das aus Waldrestholz, Schwachholz oder minderwertigem Holz gemacht wird. Holzhackschnitzel können u.a. als biogener Brennstoff oder deren Ausgangsstoffe verwertet werden., Bagasse, Heu oder Reisschalen.
Davon ausgenommen ist die Herstellung von Biokohle zu F&E-Zwecken in der firmeneigenen HTCDie Hydrothermale Karbonisierung (HTC) ist ein Verfahrensschritt, in dem mit Hilfe von Druck und Temperatur, Biomasse zu einem kohleähnlichen Biobrennstoff veredelt werden kann. Dieser Prozess ahmt in wenigen Stunden den natürlichen Prozess der Inkohlung ab, der mehrere Millionen Jahre dauert. Der Verfahrensschritt wurde erstmals Anfang des 20. Jahrhunderts von Friedrich Bergius erforscht und beschrieben.-Pilotanlage. Diese bietet SunCoal Industries auf Anfrage gerne an.
Außerdem entsteht im CarboREN®-Verfahren (im Gegensatz zu anderen Bioenergieanlagen) kein GärrestDie bei der Vergärung von Biomasse anfallenden Reststoffe. Bei der Verrottung von Gärresten entstehen, neben CO2, weitere klimaschädliche Gase wie Methan und Lachgas., der klimaschädliches Methan freisetzt. Dadurch können Methan-EmissionenEine Emission ist ein Austrag von giftigen, gesundheitsschädlichen oder umweltgefährdenden chemischen Stoffen, wie gasförmige Schadstoffemissionen aus der Industrie oder dem Verkehrswesen, flüssige Emissionen aus Altlasten, staubförmige Emissionen von Halden, Straßenlärm oder Lichtverschmutzung. durch das CarboREN®-Verfahren nahezu vollständig vermieden werden. Methan ist etwa um das 22fache schädlicher für das Klima als CO2.
Biogene Reststoffe besitzen wie Biomasse ein energetisches Potenzial, das als erneuerbarer Energieträger genutzt werden kann. verwertet werden, die alternativ verrotten würden oder eine Kompostierung zugeführt werden. Deshalb steht die Technologie nicht in Flächenkonkurrenz zur Lebensmittelerzeugung.
In Deutschland wird der Einsatz von Biokohle zur dezentralen Strom- und Wärmeerzeugung über das Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien (EEGDas Gesetz für den Vorrang erneuerbarer Energien (Erneuerbare-Energien-Gesetz, EEG). Zweck dieses Gesetzes ist es, im Interesse des Klima-, Natur- und Umweltschutzes eine nachhaltige Entwicklung der Energieversorgung zu ermöglichen, die volkswirtschaftlichen Kosten der Energieversorgung durch die Einbeziehung langfristiger externer Effekte zu verringern, Natur und Umwelt zu schützen, einen Beitrag zur Vermeidung von Konflikten um fossile Energieressourcen (Fossile Energieträger) zu leisten und die Weiterentwicklung von Technologien zur Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien zu fördern.) gefördert. Danach wird die Einspeisung von Strom aus Biomasse mit über 20 Jahre garantierten EinspeisevergütungenIm EEG ist in Deutschland die Vergütung für dezentrale Stromerzeugung aus Biomasse geregelt. Im Rahmen dieses Gesetzes werden unter anderem Biogasanlagen und Biomasseheizkraftwerke durch eine feste Einspeisevergütung in Abhängigkeit von der Anlagengröße und den eingesetzten Substraten für 20 Jahre gefördert. besonders honoriert.
Bei einer reinen thermischen Verwertung kann durch den Einsatz von Biokohle in dezentralen Heizwerken ein Beitrag zu den Anforderungen aus dem Erneuerbaren-Energien-Wärmegesetz (EEWG) geleistet werden.
Im europäischen Kontext können durch den Einsatz von Biokohle im Co-FiringBeim Co-Firing handelt es sich um die Verwendung von Biomasse als zusätzlichen Verbrennungsstoff. Dadurch produzieren bestehende Feuerungsanlagen weniger CO2. Der Begriff wird v.a. im Zusammenhang mit der Mitverbrennung von Biomasse in Steinkohlekraftwerken genutzt. in Steinkohlekraftwerken CO2-ZertifikateCO2-Zertifikate sind ein Instrument der Umweltpolitik, um CO2-Emissionen mit möglichst geringem volkswirtschaftlichem Aufwand zu minimieren. Im Rahmen des EU-Emissionshandels haben die EU-Mitgliedsstaaten vereinbart, wie viele CO2-Zertifikaten Unternehmen zur Verfügung gestellt werden. Schaffen es die Unternehmen ihren CO2-Ausstoß zu verringern, können sie nicht genutzte Zertifikate an andere Unternehmen am Markt verkaufen. nach dem EU-EmissionsEine Emission ist ein Austrag von giftigen, gesundheitsschädlichen oder umweltgefährdenden chemischen Stoffen, wie gasförmige Schadstoffemissionen aus der Industrie oder dem Verkehrswesen, flüssige Emissionen aus Altlasten, staubförmige Emissionen von Halden, Straßenlärm oder Lichtverschmutzung.handel (EU Emissions Trading System) eingespart werden.
Biogene Reststoffe besitzen wie Biomasse ein energetisches Potenzial, das als erneuerbarer Energieträger genutzt werden kann. gängige Kompostierung erzeugt einen Kompost, der in Hausgärten und in der Landwirtschaft als organischer Dünger eingesetzt werden kann. Weil auf diesem Weg teilweise der Einsatz von Mineraldüngern ersetzt wird, entsteht ein positiver Klimaeffekt. Da die Kompostierung jedoch auch in erheblichen Umfang klimaschädliche Treibhausgase (insbesondere Methan und Lachgas) freisetzt, gilt sie im besten Fall als klimaneutral.
Bei der Veredelung von Biomasse zu Biokohle wird nur eine geringe Menge HilfsenergieAls Hilfsenergie bezeichnet man die Energie, die zur Gewinnung und Bereitstellung eines Produktes notwendig ist. benötigt. Berücksichtigt man zusätzlich den positiven Klimaeffekt durch die Substitution fossiler Energieträger, können gegenüber der Kompostierung bis zu 500 kg-CO2-Äq.Um die Emission aller Treibhausgase mit einem Wert quantifizieren zu können, wird die Klimawirksamkeit von Gasen wie Methan oder Lachgas in die von Kohlendioxid umgerechnet. Dieser Wert wird als CO2-Äquivalentwert bezeichnet. eingespart werden.
Die energetische Verwertung „tauscht“ also Phosphat- und Humusgewinn gegen eine höhere Klimaschonung.
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> Wie ist die Energiebilanz des CarboREN®-Verfahrens?
> Kann SunCoal® in herkömmlichen Kohlekraftwerken eingesetzt werden?
> Verkauft SunCoal Industries auch Biokohle?
> Wie trägt Biokohle zum Klimaschutz bei?
> Wie umweltverträglich und nachhaltig ist das CarboREN®-Verfahren?
> Wird der Einsatz von Biokohle als Brennstoff politisch gefördert?
> Wie kann mit Biokohle die Versorgungssicherheit erhöht werden?
> Wie hoch sind die Herstellungskosten für SunCoal®?
> Welchen Beitrag leistet SunCoal Industries für den Standort Deutschland?
> Warum sollte man Biokohle verbrennen, wenn es hochwertigere Anwendungen gibt?
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> Wird durch die energetische Nutzung von Biomasse als Biokohle die Humusbilanz verschlechtert?
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Ab welcher Größe rentiert sich eine CarboREN®-Anlage?
Für einen wirtschaftlich interessanten Betrieb sollte eine CarboREN®-Anlage auf mindestens 7 Tonnen Einsatzstoff pro Stunde ausgelegt sein. Für eine geringere Einsatzmenge bleiben die Investitionskosten weitgehend konstant, da die meisten Aggregate der Anlage eine technische Mindestgröße haben.Wie teuer ist eine CarboREN®-Anlage?
Die Investitionskosten für eine CarboREN®-Anlage hängen von den projektspezifischen Rahmenbedingungen ab, insbesondere von möglichen Standortsynergien. Eine Preisindikation kann daher erst gegeben werden, wenn ausreichend Informationen über das geplante Projekt vorliegen.Wie funktioniert das CarboREN®-Verfahren?
Informationen zum CarboREN®-Verfahren finden sie > hier.Welche Biomassen können im CarboREN®-Verfahren eingesetzt werden?
Der Vorteil des CarboREN®-Verfahrens ist, dass nahezu alle Biomassearten eingesetzt werden können. Einerseits biogene ReststoffeAls Biogene Reststoffe wird die Gesamtheit aller Abfälle und Reststoffe pflanzlicher sowie tierischer Herkunft bezeichnet, die u.a. in der Holzindustrie, Landschaftspflege, Landwirtschaft oder Lebensmitteindustrie anfallen. Dazu zählen z.B. Sägespäne, Grünschnitt, Reisschalen oder biogene Abfälle aus der Fruchtsaftindustrie.Biogene Reststoffe besitzen wie Biomasse ein energetisches Potenzial, das als erneuerbarer Energieträger genutzt werden kann. aus Kommunen, z.B. Grünschnitt, Laub oder Gras. Andererseits können aber auch biogene ReststoffeAls Biogene Reststoffe wird die Gesamtheit aller Abfälle und Reststoffe pflanzlicher sowie tierischer Herkunft bezeichnet, die u.a. in der Holzindustrie, Landschaftspflege, Landwirtschaft oder Lebensmitteindustrie anfallen. Dazu zählen z.B. Sägespäne, Grünschnitt, Reisschalen oder biogene Abfälle aus der Fruchtsaftindustrie.
Biogene Reststoffe besitzen wie Biomasse ein energetisches Potenzial, das als erneuerbarer Energieträger genutzt werden kann. aus Land- und Forstwirtschaft oder aus bestehenden Prozessen verwertet werden, z.B. HolzhackschnitzelHolzhackschnitzel sind zerkleinertes Holz, das aus Waldrestholz, Schwachholz oder minderwertigem Holz gemacht wird. Holzhackschnitzel können u.a. als biogener Brennstoff oder deren Ausgangsstoffe verwertet werden., Bagasse, Heu oder Reisschalen.
Wie ist die EnergiebilanzIn einer Energiebilanz werden der Energieverbrauch zur Gewinnung und Bereitstellung der Nutzenergie gegenüber gestellt. Umso niedriger der Energieverbrauch zur Gewinnung und Bereitstellung im Verhältnis zur Nutzenergie ist, umso positiver fällt die Energiebilanz aus. des CarboREN®-Verfahrens?
Das CarboREN®-Verfahren ist eine äußerst energieeffiziente Technologie. Der energetische WirkungsgradDer Wirkungsgrad ist das Verhältnis zwischen Nutzleistung und zugeführter Leistung. Der Begriff wird verwendet um die Effizienz von Energieumwandlungen zu beschreiben. auf Brennwertbasis inkl. aller HilfsenergienAls Hilfsenergie bezeichnet man die Energie, die zur Gewinnung und Bereitstellung eines Produktes notwendig ist. ist größer 90%. Zur Herstellung von SunCoal® aus einer Biomasse mit 50% Wassergehalt benötigt man nur ca. 7% der Energie, die durch das Verfahren, in Form von Biokohle, nutzbar gemacht wurde.Kann SunCoal® in herkömmlichen Kohlekraftwerken eingesetzt werden?
SunCoal® kann in bereits bestehenden Kohlekraftwerken im Co-FiringBeim Co-Firing handelt es sich um die Verwendung von Biomasse als zusätzlichen Verbrennungsstoff. Dadurch produzieren bestehende Feuerungsanlagen weniger CO2. Der Begriff wird v.a. im Zusammenhang mit der Mitverbrennung von Biomasse in Steinkohlekraftwerken genutzt. zur Produktion von Ökostrom eingesetzt werden. Der Einsatz in den bestehenden Feuerungsanlagen ermöglicht es so eine Brücke zu schlagen beim strukturellen Wandel in die erneuerbare Energiewirtschaft.Verkauft SunCoal Industries auch Biokohle?
SunCoal Industries bietet seinen Kunden vorwiegend Leistungen an, die für die erfolgreiche Umsetzung einer CarboREN®-Anlage zur Herstellung von Biokohle aus Biomasse notwendig sind. Der Verkauf oder die Eigennutzung des Endproduktes, der SunCoal®, obliegt dem Anlagenbetreiber.Davon ausgenommen ist die Herstellung von Biokohle zu F&E-Zwecken in der firmeneigenen HTCDie Hydrothermale Karbonisierung (HTC) ist ein Verfahrensschritt, in dem mit Hilfe von Druck und Temperatur, Biomasse zu einem kohleähnlichen Biobrennstoff veredelt werden kann. Dieser Prozess ahmt in wenigen Stunden den natürlichen Prozess der Inkohlung ab, der mehrere Millionen Jahre dauert. Der Verfahrensschritt wurde erstmals Anfang des 20. Jahrhunderts von Friedrich Bergius erforscht und beschrieben.-Pilotanlage. Diese bietet SunCoal Industries auf Anfrage gerne an.
Wie trägt Biokohle zum Klimaschutz bei?
Wird Biokohle beispielsweise zur Erzeugung von Strom und Wärme eingesetzt, können damit fossile Brennstoffe wie Erdöl, Erdgas oder Braun- und Steinkohle substituiert werden. Wie bei der energetischen Nutzung jeder Biomasse wird dabei nur der zuvor durch die PhotosynthesePhotosynthese bezeichnet den biochemischen Vorgang, bei dem Pflanzen, Algen oder Bakterien Wasser und Kohlenstoffdioxid (mithilfe von Lichtenergie) in energiereiche Stoffe (Traubenzucker) und Sauerstoff umwandeln. gebundene Kohlenstoff wieder als CO2 in den natürlichen Kohlenstoffkreislauf zurückgeführt. Die CO2-Bilanz bleibt, wie in der Natur, ausgeglichen. Durch die energetische Nutzung von Biokohle können also zusätzliche klimaschädliche CO2-EmissionenEine Emission ist ein Austrag von giftigen, gesundheitsschädlichen oder umweltgefährdenden chemischen Stoffen, wie gasförmige Schadstoffemissionen aus der Industrie oder dem Verkehrswesen, flüssige Emissionen aus Altlasten, staubförmige Emissionen von Halden, Straßenlärm oder Lichtverschmutzung. aus fossilen Energieträgern vermieden werden.Außerdem entsteht im CarboREN®-Verfahren (im Gegensatz zu anderen Bioenergieanlagen) kein GärrestDie bei der Vergärung von Biomasse anfallenden Reststoffe. Bei der Verrottung von Gärresten entstehen, neben CO2, weitere klimaschädliche Gase wie Methan und Lachgas., der klimaschädliches Methan freisetzt. Dadurch können Methan-EmissionenEine Emission ist ein Austrag von giftigen, gesundheitsschädlichen oder umweltgefährdenden chemischen Stoffen, wie gasförmige Schadstoffemissionen aus der Industrie oder dem Verkehrswesen, flüssige Emissionen aus Altlasten, staubförmige Emissionen von Halden, Straßenlärm oder Lichtverschmutzung. durch das CarboREN®-Verfahren nahezu vollständig vermieden werden. Methan ist etwa um das 22fache schädlicher für das Klima als CO2.
Wie umweltverträglich und nachhaltig ist das CarboREN®-Verfahren?
Neben der hervorragenden CO2-Bilanz ist das CarboREN®-Verfahren außerdem sehr ressourcenschonend und umweltverträglich, da vor allem biogene ReststoffeAls Biogene Reststoffe wird die Gesamtheit aller Abfälle und Reststoffe pflanzlicher sowie tierischer Herkunft bezeichnet, die u.a. in der Holzindustrie, Landschaftspflege, Landwirtschaft oder Lebensmitteindustrie anfallen. Dazu zählen z.B. Sägespäne, Grünschnitt, Reisschalen oder biogene Abfälle aus der Fruchtsaftindustrie.Biogene Reststoffe besitzen wie Biomasse ein energetisches Potenzial, das als erneuerbarer Energieträger genutzt werden kann. verwertet werden, die alternativ verrotten würden oder eine Kompostierung zugeführt werden. Deshalb steht die Technologie nicht in Flächenkonkurrenz zur Lebensmittelerzeugung.
Wird der Einsatz von Biokohle als Brennstoff politisch gefördert?
Der Einsatz von Biokohle als Biobrennstoff wird aufgrund des positiven Klimabeitrags gefördert. Dabei kommen die gleichen Regelwerke zur Anwendung, die für die energetische Nutzung von Biomasse im Allgemeinen gelten.In Deutschland wird der Einsatz von Biokohle zur dezentralen Strom- und Wärmeerzeugung über das Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien (EEGDas Gesetz für den Vorrang erneuerbarer Energien (Erneuerbare-Energien-Gesetz, EEG). Zweck dieses Gesetzes ist es, im Interesse des Klima-, Natur- und Umweltschutzes eine nachhaltige Entwicklung der Energieversorgung zu ermöglichen, die volkswirtschaftlichen Kosten der Energieversorgung durch die Einbeziehung langfristiger externer Effekte zu verringern, Natur und Umwelt zu schützen, einen Beitrag zur Vermeidung von Konflikten um fossile Energieressourcen (Fossile Energieträger) zu leisten und die Weiterentwicklung von Technologien zur Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien zu fördern.) gefördert. Danach wird die Einspeisung von Strom aus Biomasse mit über 20 Jahre garantierten EinspeisevergütungenIm EEG ist in Deutschland die Vergütung für dezentrale Stromerzeugung aus Biomasse geregelt. Im Rahmen dieses Gesetzes werden unter anderem Biogasanlagen und Biomasseheizkraftwerke durch eine feste Einspeisevergütung in Abhängigkeit von der Anlagengröße und den eingesetzten Substraten für 20 Jahre gefördert. besonders honoriert.
Bei einer reinen thermischen Verwertung kann durch den Einsatz von Biokohle in dezentralen Heizwerken ein Beitrag zu den Anforderungen aus dem Erneuerbaren-Energien-Wärmegesetz (EEWG) geleistet werden.
Im europäischen Kontext können durch den Einsatz von Biokohle im Co-FiringBeim Co-Firing handelt es sich um die Verwendung von Biomasse als zusätzlichen Verbrennungsstoff. Dadurch produzieren bestehende Feuerungsanlagen weniger CO2. Der Begriff wird v.a. im Zusammenhang mit der Mitverbrennung von Biomasse in Steinkohlekraftwerken genutzt. in Steinkohlekraftwerken CO2-ZertifikateCO2-Zertifikate sind ein Instrument der Umweltpolitik, um CO2-Emissionen mit möglichst geringem volkswirtschaftlichem Aufwand zu minimieren. Im Rahmen des EU-Emissionshandels haben die EU-Mitgliedsstaaten vereinbart, wie viele CO2-Zertifikaten Unternehmen zur Verfügung gestellt werden. Schaffen es die Unternehmen ihren CO2-Ausstoß zu verringern, können sie nicht genutzte Zertifikate an andere Unternehmen am Markt verkaufen. nach dem EU-EmissionsEine Emission ist ein Austrag von giftigen, gesundheitsschädlichen oder umweltgefährdenden chemischen Stoffen, wie gasförmige Schadstoffemissionen aus der Industrie oder dem Verkehrswesen, flüssige Emissionen aus Altlasten, staubförmige Emissionen von Halden, Straßenlärm oder Lichtverschmutzung.handel (EU Emissions Trading System) eingespart werden.
Wie kann mit Biokohle die Versorgungssicherheit erhöht werden?
Biomasse ist ein lokal anfallender Rohstoff, der nicht wie beispielsweise Erdgas und Erdöl, aus teils politisch instabilen und weit entfernten Regionen importiert werden muss. Durch die Veredelung lokaler Biomasse zu Biokohle und deren energetische Nutzung kann daher die regionale Unabhängigkeit in der Energieversorgung gestärkt werden. Außerdem ist die Stromproduktion mit Biokohle, im Gegensatz zur Solar- und Windenergie, deren Erzeugungsmenge sich nach der Witterung richten, grundlastfähig. Bei Bedarf kann Biokohle natürlich auch über längere Zeit gelagert und bedarfsgerecht im Lastausgleich eingesetzt werden.Wie hoch sind die Herstellungskosten für SunCoal®?
Wie die Investitionskosten sind die Herstellungskosten sehr abhängig von den projektspezifischen Gegebenheiten. Daher können hierzu erst eine Indikation gegeben werden, wenn mehr Informationen über das geplante Projekt vorliegen. In der kommunalen Grünabfallentsorgung in Deutschland kann die CarboREN®-Technologie jedoch zu einer erheblichen Verbesserung der Klimabilanz beitragen, ohne dass die Nettoentsorgungskosten ggü. der gängigen Kompostierung steigen.Welchen Beitrag leistet SunCoal Industries für den Standort Deutschland?
Neben dem technischen Know-how, schafft SunCoal Industries hochqualifizierte Arbeitsplätze in teils strukturschwachen Regionen. Deutschland ist ein Standort für High-Tech-Produkte, insbesondere im Bereich der erneuerbaren Energien. SunCoal Industries leistet so einen Beitrag zur Stärkung dieses Profils. Weitere Informationen dazu finden Sie auch auch unter www.htc-labs.org/standortdeutschland/.Warum sollte man Biokohle verbrennen, wenn es hochwertigere Anwendungen gibt?
Die Nutzung von Biokohle als Brennstoff ist nur eine mögliche Anwendung. Es besteht die Möglichkeit SunCoal®-Staub zu Brenn- oder SynthesegasSynthesegas ist ein wasserstoffhaltiges Gasgemisch, welches u.a. aus Kohle gewonnen werden kann. Es kann nach der Herstellung zur Energiegewinnung genutzt oder in Flugstromvergasung zu Biokraftstoffen der zweiten Generation (sog. Biomass-to-Liquids oder BtL-Kraftstoffen) weiterveredelt werden. zu veredeln. Brenngas kann bei hohen Wirkungsgraden in Gasmotoren zur Strom- und Wärmeerzeugung genutzt werden. SynthesegasSynthesegas ist ein wasserstoffhaltiges Gasgemisch, welches u.a. aus Kohle gewonnen werden kann. Es kann nach der Herstellung zur Energiegewinnung genutzt oder in Flugstromvergasung zu Biokraftstoffen der zweiten Generation (sog. Biomass-to-Liquids oder BtL-Kraftstoffen) weiterveredelt werden. dient u.a. als Ausgangsstoff für die Herstellung von Biokraftstoffe der zweiten Generation (sog. Biomass-to-Liquids oder BtL-KraftstoffeBtL-Kraftstoffe sind synthetische Kraftstoffe, die aus Biomasse hergestellt werden und sich gegenüber den Biokraftstoffen der 1. Generation (z.B. Bioethanol oder Biodiesel) durch eine Nutzung der gesamte Pflanze auszeichnen. Die wichtigsten Schritte des gängigsten Herstellungsverfahrens sind die Vergasung zu Synthesegas erzeugt wird, sowie die anschließende Synthese mit dem Fischer-Tropsch-Verfahren.). Die Nutzung und somit auch die Auslegung der CarboREN®-Anlage richtet sich ganz nach den Vorstellungen und dem Hintergrund des Kunden.Kann Biokohle zur Aufwertung von Böden bzw. als Dünger dienen?
Die stoffliche Verwertung von Biokohle als Bodenhilfsstoff ist aktuell Gegenstand von Untersuchungen verschiedener wissenschaftlich-technischer Einrichtungen. Es gibt bis heute noch keine belastbaren Ergebnisse, die eine technische und wirtschaftliche Vorteilhaftigkeit dieser Anwendungsmöglichkeit hinterlegen. SunCoal Industries unterstützt jedoch diese F&E-Aktivitäten, um ihren Kunden einen weiteren potenziell interessanten Verwertungsweg aufzuzeigen.Wird durch die energetische Nutzung von Biomasse als Biokohle die Humusbilanz verschlechtert?
Die heute für die Entsorgung biogener ReststoffeAls Biogene Reststoffe wird die Gesamtheit aller Abfälle und Reststoffe pflanzlicher sowie tierischer Herkunft bezeichnet, die u.a. in der Holzindustrie, Landschaftspflege, Landwirtschaft oder Lebensmitteindustrie anfallen. Dazu zählen z.B. Sägespäne, Grünschnitt, Reisschalen oder biogene Abfälle aus der Fruchtsaftindustrie.Biogene Reststoffe besitzen wie Biomasse ein energetisches Potenzial, das als erneuerbarer Energieträger genutzt werden kann. gängige Kompostierung erzeugt einen Kompost, der in Hausgärten und in der Landwirtschaft als organischer Dünger eingesetzt werden kann. Weil auf diesem Weg teilweise der Einsatz von Mineraldüngern ersetzt wird, entsteht ein positiver Klimaeffekt. Da die Kompostierung jedoch auch in erheblichen Umfang klimaschädliche Treibhausgase (insbesondere Methan und Lachgas) freisetzt, gilt sie im besten Fall als klimaneutral.
Bei der Veredelung von Biomasse zu Biokohle wird nur eine geringe Menge HilfsenergieAls Hilfsenergie bezeichnet man die Energie, die zur Gewinnung und Bereitstellung eines Produktes notwendig ist. benötigt. Berücksichtigt man zusätzlich den positiven Klimaeffekt durch die Substitution fossiler Energieträger, können gegenüber der Kompostierung bis zu 500 kg-CO2-Äq.Um die Emission aller Treibhausgase mit einem Wert quantifizieren zu können, wird die Klimawirksamkeit von Gasen wie Methan oder Lachgas in die von Kohlendioxid umgerechnet. Dieser Wert wird als CO2-Äquivalentwert bezeichnet. eingespart werden.
Die energetische Verwertung „tauscht“ also Phosphat- und Humusgewinn gegen eine höhere Klimaschonung.
